4-Gipfel Tour im Höllengebirge

Donnerstag, Feiertag und Sonne. Der Berg ruft! Wie letztes Jahr mit Freunden abgegangen, wollte ich dieses mal mit Neele (ihr Bericht hier) die 4-Gipfel Tour im Höllengebirge machen. Wobei: Letztes Jahr haben wir den letzten Gipfel ausgelassen, dieses Mal wollte ich wirklich alle 4 machen.

  • Hochleckenkogel
  • Brunnkogel
  • Mathiaskogel
  • Jagaköpfl

Bewaffnet mit einem GPS-Track, damit wir die ungefähre Route kennen, haben wir uns gegen 08:30 auf den Weg gemacht. Der Parkplatz beim Taferlklaussee war zu dieser Zeit schon gut gefüllt. Recht viel später hätten wir nicht mehr aufsteigen können, aber auch nicht wollen, aufgrund der Temperatur.

Die ersten 1 1/2 Stunden ist fast alles nur Schotter und Geröll, dabei ist teils durchaus Vorsicht geboten (Trittsicherheit!). Dreht man sich um, bekommt man immer wieder ein wundervolles Panomara geboten. Es zeigen sich unter anderem der Traunstein oder auch der Attersee.

Nach ca. zwei Stunden haben wir den ersten Gipfel erreicht. Der Hochleckenkogel auf 1691 Meter.

Hochleckenkogel

Schnell ein Foto gemacht, einmal den Fernblick genossen und weiter ging es Richtung Brunnkogel. Knapp 100 Höhenmeter runter und wieder rauf, 30 Minuten später ist auch Gipfel 2 an diesem Tag erledigt. Wir sind auf dem Brunnkogel mit 1708 Höhenmeter.
Brunnkogel Blickt man vorbei am 14-Meter hohen Gipfelkreuz, hat man direkt vor sich den Traunstein. Kurz den Moment genossen und dabei noch einen Paraglider entdeckt der über uns seine Runden gedreht hat. Diese Stille und Zufrieden da oben, einfach traumhaft!

Paraglider am Brunnkogel

Mathiaskogel

Von dort hat uns unser Weg zum Mathiaskogel mit 1671 Höhenmeter geführt. Nichts besonderes, daher hier gleich weiter zum letzten Gipfel an diesem Tag. Es sollte das Jagaköpfl mit 1668 Höhenmeter sein. Leider ist dieses ziemlich schlecht angeschrieben, sowohl der Weg zum Einstieg als auch zum Gipfel ist eher schlecht gekennzeichnet. Nach knapp 10 Minuten haben wir dann aber auch diesen Gipfel erreicht. Vier Gipfel vor 12 Uhr. So muss ein Vormittag sein!

Jagaköpfl

Zurück ging es dann über das Hochleckenhaus. Obwohl es an diesem Tag relativ warm war, hat man davon nicht besonders viel gemerkt. Anfangs war der Weg großteils im Schatten, in der zweiten Hälfte ging immer ein leichter Wind. Man hätte es sich nicht besser wünschen können.

Hier die Daten von Donnerstag: