Erlakogel zum Ende des Jahres

Nach den ganzen Feiertagen und der Völlerei war es nun endlich wieder an der Zeit etwas Höhenmeter zu machen. Noch dazu habe ich von Neele einen Salomon Laufrucksack geschenkt bekommt, den wollte ich nun auch endlich einweihen. Der Erlakogel sollte es werden. Dieses Jahr erst entdeckt und bereits jetzt einer der Lieblingsberge schlechthin.

Der Erlakogel deshalb, weil ich heute mal etwas Zeit hatte und daher mal nicht nur nur nen kleinen Berg mit 600 Höhenmeter machen wollte. Gegen 9 Uhr war ich am Parkplatz beim Strandbad. Alles komplett im Nebel verdeckt und schön mit Reif angezuckert. Angezogen und los gehts! Uhr direkt am Parkplatz angemacht, damit ich wirklich den kompletten Weg auf der Uhr habe.

Nach etwas über 32 Minuten war ich dann bereits auf der Spitzelsteinalm, was ich denn da heute los? Zugegeben es war heute so hart wie selten, seit Tagen kein richtiges Training und dann anscheinend auch ein etwas höheres Tempo. Aber egal, das muss ich jetzt durchziehen. Musik rein und los gehts!

Am Weg zum Erlakogel

Am Weg immer mal wieder kurz für ne Fotopause angehalten aber ansonsten alles fein durchgegangen. Kurz vorm Gipfel waren dann die Beine schon schwer wie Blei. Mein Knie wird davon noch mehr haben, beim Gehen über einen Baumstamm einmal schön dagegen geknallt.

Aussicht am Erlakogel

Am Gipfel Erlakogel

Am Gipfel Erlakogel

Nach 1h 10min war ich dann am Gipfel und dachte mir nur so "Fuck, was ist denn heute passiert?". Bisher sind wir ca. 2h Stunden gegangen, bin ich derzeit wirklich so fit? Offensichtlich. Vielleicht sollte ich mir doch etwas mehr zutrauen. Ein paar Fotos gemacht und dann war es auch endlich an der Zeit den Downhill zu bestreiten. Mit dem neuen Rucksack, na klar!

Und es lief, es lief einfach perfekt! Die Oberschenkel fanden das natürlich nicht alles so toll wie ich, aber egal da müssen die jetzt durch. Mit dem Rucksack zu Laufen ist ein Traum, kein Wackeln, kein Hin und Her Gehopse, der sitzt und passt einfach perfekt.

Bin dann Bergab fast alles durchgelaufen, auf den letzten 10 Minuten wurde es dank Nebel schon wieder ordentlich rutschig, da hieß es aufpassen. Am Ende war ich nach 38 Minuten wieder zurück beim Auto.

Ich kann es noch immer nicht glauben was ich heute geschafft habe, scheint ja doch einiges drin zu sein in diesem Körper, YAY!

Hier die Aufzeichnung von heute: