Nach Feierabend: PB am Schoberstein

Schon immer mal wollte ich nach Feierabend noch auf den Schoberstein. Eigentlich wäre das mal im Sommer geplant gewesen, da ist es noch schön hell und die Hitze kann man dann auch besser ertragen. Doch aufgeschoben, heißt nicht aufgehoben!

Also ging es letzte Woche Mittwoch nach der Arbeit Richtung Ternberg. Der Schoberstein wartet! Bereits beim Hinfahren konnte man einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten. Was jedoch auch heißt, dass ich sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg meine Stirnlampe benötige. Mit der neuen Stirnlampe allerdings überhaupt kein Problem mehr. (Blogpost folgt darüber noch!).

Beim Aufstieg zum Schoberstein

Beim GH Klausriegler angekommen, raus aus dem Auto, rein in die Schuhe, Kopfhörer rein, Musik an. Los gehts! Wie immer und warum auch immer, waren die ersten 10 Minuten die schlimmsten. Ich habe dabei ein Gefühl als hätte ich heute keine Kraft. Irgendwann finde ich dann meinen Schritt und es läuft fast wie von selbst.

Am Weg nach oben habe ich nicht gerade viele Leute angetroffen und wenn waren diese ohne Licht unterwegs. Warum macht man sowas? Aber egal, weiter gehen und nicht ärgern.

Mittlerweile merkte ich auch, dass das heute doch deutlich besser geht als ich erwartet hätte. Bisher standen auf den Schoberstein als PB ca. 51 Min für mich am Zettel. Was könnte es heute werden?

Während ich mir darüber kurz Gedanken machte, war ich bereits schon am letzten wirklichen Anstieg Richtung Gipfel. Beim Schobersteinhaus vorbei ging es dann auch direkt auf diesen. Am Ende stand auf der Uhr, eine für mich traumhafte Zeit, 37:58 min. YAY!

Blick vom Schoberstein bei Nacht

Nun wäre noch ein kurzes Essen auf der Hütte geplant gewesen, diese war jedoch komplett gefüllt. Kurz überlegt ob es mir das Wert ist. Nein ist es nicht, also schnell runter zum Gasthof Klausriegler. Zum ersten Mal bin ich den Schoberstein komplett durchgelaufen und das im Dunkeln. Diese Stirnlampe ist wirklich ein Hammer! Ohne gröbere Probleme war ich dann genau nach 20 Minuten unten. Wie ich das gemacht habe? Keine Ahnung, es lief einfach!

Insgesamt ein wunderschöner Ausflug nach der Arbeit, auch dank dieser tollen Zeiten und der Nacht. Dass das Essen danach ein Traum war, muss ich wohl nicht näher erläutern oder?